Mucbook: Urban Fine Art: Kunstsammler präsentieren ihre Lieblingsstücke im MUCA

Im Herzen Münchens, gleich hinterm Marienplatz, der Frauenkirche und der Kaufingerstraße, befindet sich das vor kurzem neu eröffnete Museum of Urban und Contemporary Art, und doch fühlt man sich beim Betreten des Gebäudes fast so, als würde man die Schwelle zu einer anderen Stadt überschreiten. Es fällt schwer zu glauben, dass Deutschlands erstes Museum für urbane Kunst tatsächlich seine Türen in München geöffnet hat –  nicht etwa Berlin.

Vom 07.04. bis zum 26.06. werden in den großen, hellen Räumlichkeiten in der Hotterstrasse im Rahmen der Urban Fine Art Ausstellung ganz besondere Werke weltbekannter urbaner Künstler und Street-Artists zu sehen sein. Private Kunstsammler haben sich dazu bereit erklärt, ihre Schätze für die nächsten beiden Monate mit der Öffentlichkeit zu teilen – direkt von der Wohnzimmerwand ins MUCA, sozusagen. Banksy, Vhils, Invader, JR und viele weitere Meister ihres Werkes sind dabei mit von der Partie.

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Photo: Caroline Giles

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Mucbook: Küsse und Bisse: Kleists „Penthesilea“ im Pepper Theater

Einmal rundherum, wie um eine Arena, sitzt das Publikum um die kleine Bühne des Pepper Theaters verteilt, keinen Meter vom Schauspiel entfernt. In dieser Arena ist bereits Schreckliches geschehen – und es wird noch Schrecklicheres geschehen. Mitten aus dem Publikum steht plötzlich eine junge Frau (Rebecca Thoß als „Meroe“) auf: „Wohlan“. Kommentarlos entkleidet sie sich, kniet sich vor den Wasser-Eimer in der Mitte der Bühne, und beginnt sich zu waschen – erst besonnen, ruhig, dann immer besessener. Sie versucht das abzuwaschen, was ihr angetan wurde: eine Vergewaltigung.

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Photo: Lisa Grinda

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Mucbook: Manifeste über Manifeste: Julian Rosefeldts Filminstallation „Manifesto“ in der Villa Stuck

Tanzend, fliegend, hypnotisierend gleiten die Feuer-Funken über die Leinwand. „I’m writing a manifesto, because I have nothing to say“ ertönt die Frauenstimme aus dem Lautsprecher über den Köpfen der Besucher. Die Flammen knistern, schön und beängstigend, während die zischende Zündschnur langsam zu Asche verfällt.

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Photo: Julian Rosefeldt und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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Mucbook: “Hamlet”: Blutbad in den Kammerspielen

Die aktuelle Produktion von “Hamlet” in den Kammerspielen beginnt wie sie endet: mit Blutvergießen – wortwörtlich. Kaum hat das Publikum Platz genommen, geht ein Raunen durch den Saal. “Das Stück soll ja ziemlich blutig sein – hoffentlich bekommen wir nicht zu viel davon ab!” lässt mich die Dame neben mir zwinkernd wissen.

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Photo: Thomas Aurin

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Mucbook: „Holilend“: Über Segen und Fluch der Heimat

Es ist gemütlich im kleinen theater…und so fort in einem Hinterhof der Uni-Gegend. Originelle Poster und charmante Bilder dekorieren die Wände, in knautschigen Sesseln neben der kleinen Bar haben es sich die Zuschauer mit einem Bierchen bequem gemacht. Es ist gemütlich, heimelig. Es ist dieses Gefühl des „Heimeligen“, der „Heimat“ dessen Sonnen- und Schattenseiten in Holilend genauer unter die Lupe genommen werden sollen.

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Photo: Peter Cohn

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Mucbook: YES TO ALL: Pinke Raketen, Shopping Bags und Chanel-Massaker in Sylvie Fleurys Ausstellung “My Life on the Road”

Pink, gewaltig, unwirklich, ragt die Rakete im traditionsreichen Raucherzimmer Franz von Stucks in die Höhe – eine spannende Kombination aus männlichem Phallus-Symbol und rosa-farbenem Mädchentraum, aus innovativer Weiblichkeit und konservativer Männlichkeit. Sylvie Fleury spielt in ihrer Ausstellung My Life on the Road kreativ und humorvoll mit den Klischees angeblich femininer sowie maskuliner Kunstobjekte: Autos und Motorräder werden hier zu Spielzeugen für Frauen (Every Woman has a Purple Motorbike Inside (2016)), High-Heels und Shopping-Bags werden als Skulpturen inszeniert.

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Photo: Joshua Wilking

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Mucbook: Wenn wir sterben – „Sacre du Printemps“ gibt Nachhilfe in hygienischer Totenversorgung

Was passiert mit uns, wenn wir sterben? Also nicht mit unserer Seele – sondern mit unserem Körper, unserem Fleisch und Blut? Wie lange dauert es bis der Verwesungsprozess einsetzt, wir von Bakterien und Maden zerfressen werden, bis wir schließlich zu Erde werden – und nichts mehr von uns übrig bleibt? Zugegeben, darüber hatte ich mir zwar bisher noch keine Gedanken gemacht, aber glücklicherweise gibt das Regieprojekt “Le Sacre du Printemps” des zweiten Jahrgangs der Otto Falckenberg Schule (unter der Leitung von Kevin Barz) am Volkstheater Nachhilfe in hygienischer Totenversorgung.

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Photo: Benjamin Gerull

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