Mucbook: Manifeste über Manifeste: Julian Rosefeldts Filminstallation „Manifesto“ in der Villa Stuck

Tanzend, fliegend, hypnotisierend gleiten die Feuer-Funken über die Leinwand. „I’m writing a manifesto, because I have nothing to say“ ertönt die Frauenstimme aus dem Lautsprecher über den Köpfen der Besucher. Die Flammen knistern, schön und beängstigend, während die zischende Zündschnur langsam zu Asche verfällt.

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Photo: Julian Rosefeldt und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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Mucbook: “Bit Rot”: Popart für das digitale Zeitalter in der Villa Stuck

“Hyperconnected Young People are Monsters”. “If you Photograph your Salad it Turns into a Ghost”. “Liking isn’t Voting”. So wird man als Besucher in Douglas Couplands Ausstellung “Bit Rot” beim Betreten des Saales begrüßt. Beidseitig ist die große Säule gleich am Eingang mit bunten, quadratischen Kacheln versehen. Ein echter Augenschmaus, der mit den unterschiedlichsten Slogans für die moderne Welt zum Nachdenken anregt. Eine Mischung aus absurden Witzen, ironischen und gesellschaftspolitischen Kommentaren, sowie Internet-Memes, die verschiedene Sichtweisen auf unsere Welt spiegeln und dem Besucher entgegenspringen.

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Photo: villastuck

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Mucbook: „Shoot! Shoot! Shoot!“: Sixties-Ikonen zu Gast im Stadtmuseum

Die Sixties: es gibt wohl wenige Jahrzehnte, die mit einer so ungeheuren Nostalgie und Sehnsucht behaftet sind. Musikalische, artistische und modische Ikonen hat dieses Jahrzehnt viele vorgebracht, selbst wenn man als „Millenial“ eigentlich nur aus der Ferne schwärmen kann. Das Münchner Stadtmuseum präsentiert nun mit „Shoot! Shoot! Shoot!“ eine Auswahl von Fotografien aus der Schweizer Nicola Erni Collection, die uns geradewegs ins pulsierende Partyleben der New Yorker, Londoner und Pariser Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre entführt.

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Photo: David Bailey

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Mucbook: YES TO ALL: Pinke Raketen, Shopping Bags und Chanel-Massaker in Sylvie Fleurys Ausstellung “My Life on the Road”

Pink, gewaltig, unwirklich, ragt die Rakete im traditionsreichen Raucherzimmer Franz von Stucks in die Höhe – eine spannende Kombination aus männlichem Phallus-Symbol und rosa-farbenem Mädchentraum, aus innovativer Weiblichkeit und konservativer Männlichkeit. Sylvie Fleury spielt in ihrer Ausstellung My Life on the Road kreativ und humorvoll mit den Klischees angeblich femininer sowie maskuliner Kunstobjekte: Autos und Motorräder werden hier zu Spielzeugen für Frauen (Every Woman has a Purple Motorbike Inside (2016)), High-Heels und Shopping-Bags werden als Skulpturen inszeniert.

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Photo: Joshua Wilking

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