Smiling Jack: David Lynch zu Besuch in München

Vor 27 Jahren – denn ja, liebe 90s-Kids, so lange ist 1990 nun tatsächlich schon her – flimmerte Twin Peaks zum ersten Mal über die damals noch wesentlich stämmigeren TV-Bildschirme. Mit seinem bunten Mix aus Drama, übernatürlichem, Horror und surrealer Komik zogen David Lynch und Mark Frost mit ihrem Meisterwerk eine treue Fangemeinde in ihren Bann.

Obwohl die Serie jedoch bereits ein Jahr später wieder abgesetzt wurde – die breite Öffentlichkeit war für ihren Charme und ihre Magie wohl nicht ganz so empfänglich – gilt Twin Peaks auch heute noch als eine der besten und originellsten Fernsehserien, die jemals produziert wurden und steht bei TV-Gourmets ganz oben auf der Speisekarte.

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Photo: All i Want for Christmas is my Two Front Teeth, 2012 / © David Lynch und Galerie Karl Pfefferle

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Mucbook: Das FNY Festival: ein audio-visuelles Gesamtkunstwerk

Pünktlich zur Silvesternacht 2015/16 war es so weit: die Kultfabrik schloss endgültig ihre Tore. Mit einer wilden Pyro-Party verabschiedeten sich Willenlos, Americanos, Schlagergarten und Co., und mit ihnen ein Stück  Münchner Partykultur. Denn die „KuFa“ war Kult – ein kunterbuntes Sammelbecken und ein zuverlässiger Anlaufpunkt für Münchens Feierwütige.

Auf den Trümmern des ehemaligen Kultfabrik-Geländes (jetzt: „Werksviertel“) entsteht nun ein neues Mekka für Partygänger und Kulturinteressierte. Zumindest für zehn Tage. Denn das internationale Kulturfestival FNY bringt vom 01. bis 10. September 2017 einen Mix aus Live-Musik und Kunstinstallationen an den Ostbahnhof.


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Photo: Uwe Niklas

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Mucbook: Küsse und Bisse: Kleists „Penthesilea“ im Pepper Theater

Einmal rundherum, wie um eine Arena, sitzt das Publikum um die kleine Bühne des Pepper Theaters verteilt, keinen Meter vom Schauspiel entfernt. In dieser Arena ist bereits Schreckliches geschehen – und es wird noch Schrecklicheres geschehen. Mitten aus dem Publikum steht plötzlich eine junge Frau (Rebecca Thoß als „Meroe“) auf: „Wohlan“. Kommentarlos entkleidet sie sich, kniet sich vor den Wasser-Eimer in der Mitte der Bühne, und beginnt sich zu waschen – erst besonnen, ruhig, dann immer besessener. Sie versucht das abzuwaschen, was ihr angetan wurde: eine Vergewaltigung.

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Photo: Lisa Grinda

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Mucbook: Manifeste über Manifeste: Julian Rosefeldts Filminstallation „Manifesto“ in der Villa Stuck

Tanzend, fliegend, hypnotisierend gleiten die Feuer-Funken über die Leinwand. „I’m writing a manifesto, because I have nothing to say“ ertönt die Frauenstimme aus dem Lautsprecher über den Köpfen der Besucher. Die Flammen knistern, schön und beängstigend, während die zischende Zündschnur langsam zu Asche verfällt.

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Photo: Julian Rosefeldt und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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Mucbook: “Bit Rot”: Popart für das digitale Zeitalter in der Villa Stuck

“Hyperconnected Young People are Monsters”. “If you Photograph your Salad it Turns into a Ghost”. “Liking isn’t Voting”. So wird man als Besucher in Douglas Couplands Ausstellung “Bit Rot” beim Betreten des Saales begrüßt. Beidseitig ist die große Säule gleich am Eingang mit bunten, quadratischen Kacheln versehen. Ein echter Augenschmaus, der mit den unterschiedlichsten Slogans für die moderne Welt zum Nachdenken anregt. Eine Mischung aus absurden Witzen, ironischen und gesellschaftspolitischen Kommentaren, sowie Internet-Memes, die verschiedene Sichtweisen auf unsere Welt spiegeln und dem Besucher entgegenspringen.

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Photo: villastuck

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Mucbook: „Shoot! Shoot! Shoot!“: Sixties-Ikonen zu Gast im Stadtmuseum

Die Sixties: es gibt wohl wenige Jahrzehnte, die mit einer so ungeheuren Nostalgie und Sehnsucht behaftet sind. Musikalische, artistische und modische Ikonen hat dieses Jahrzehnt viele vorgebracht, selbst wenn man als „Millenial“ eigentlich nur aus der Ferne schwärmen kann. Das Münchner Stadtmuseum präsentiert nun mit „Shoot! Shoot! Shoot!“ eine Auswahl von Fotografien aus der Schweizer Nicola Erni Collection, die uns geradewegs ins pulsierende Partyleben der New Yorker, Londoner und Pariser Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre entführt.

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Photo: David Bailey

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Mucbook: ALLIGATOR GOZAIMASU: Album-Release-Party des Künstlerkollektivs im Import Export

Vorsicht, bissig! Mit viel Humor und schier überbrodelnder Kreativität feiert das multi-kulti Künstlerkollektiv Alligator Gozaimasu im Import Export die Release-Party zum gleichnamigen Debut-Album. Die Kollaboratoren stammen aus Berlin, Südafrika, der Ukraine, aus Hawaii, England, Brasilien und Japan, sie sind Musiker*innen, Filmemacher*innen, Künstler*innen auf akustischer sowie visueller Ebene. Herzstück des Kollektivs ist allerdings die Münchner Künstler-Formation beißpony (Stephanie Müller und Laura Melis Theis), die schon seit 2006 mit ihren Performances die Stadt unsicher machen.

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Photo: Klaus Erich Dietl

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