“Mut zur Hässlichkeit!” – Ein Blick hinter die Kulissen von “Short Eyes”

„Naja…mir ist das einfach unangenehm.” Der junge Mann aus Nigeria schaut betreten. Er ist heute, an diesem verregneten Samstagnachmittag, zum Casting für das US-amerikanische Gefängnis-Drama “Short Eyes” erschienen. Eben noch hatte er sich an einer Szene versucht, die ihm anscheinend gehörig gegen den Strich ging. In einem sexuell expliziten Monolog soll seine Figur ihren „Mitinsassen“ eine Masturbations-Phantasie schildern. Der Monolog hat zwar eher humoritsische Untertöne, aber kostet dennoch Überwindung. “Ich finde das einfach… unnatürlich.”, fügt er verlegen hinzu.

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Photo: Karina Garosa

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Mucbook: Ein Herz für Bücher: 6 Veranstaltungen, die du auf dem Literaturfest nicht verpassen solltest

Herbstzeit – Lesezeit! Vom 10. bis 27. November tummeln sich Münchens Bücherwürmer und Leseratten wieder einmal auf dem Literaturfest. Das Fest der Bücher setzt sich aus dem Kuratorenprogramm forum:autoren, der Münchner Bücherschau und dem Programm des renommierten Literaturhauses München zusammen – und lässt das Herz jedes Literaturliebhabers höher schlagen inklusive dem meinem.

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Photo: Flickr Elise ChiangCC BY 2.0

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Mucbook: “Bit Rot”: Popart für das digitale Zeitalter in der Villa Stuck

“Hyperconnected Young People are Monsters”. “If you Photograph your Salad it Turns into a Ghost”. “Liking isn’t Voting”. So wird man als Besucher in Douglas Couplands Ausstellung “Bit Rot” beim Betreten des Saales begrüßt. Beidseitig ist die große Säule gleich am Eingang mit bunten, quadratischen Kacheln versehen. Ein echter Augenschmaus, der mit den unterschiedlichsten Slogans für die moderne Welt zum Nachdenken anregt. Eine Mischung aus absurden Witzen, ironischen und gesellschaftspolitischen Kommentaren, sowie Internet-Memes, die verschiedene Sichtweisen auf unsere Welt spiegeln und dem Besucher entgegenspringen.

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Photo: villastuck

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Mucbook: „Holilend“: Über Segen und Fluch der Heimat

Es ist gemütlich im kleinen theater…und so fort in einem Hinterhof der Uni-Gegend. Originelle Poster und charmante Bilder dekorieren die Wände, in knautschigen Sesseln neben der kleinen Bar haben es sich die Zuschauer mit einem Bierchen bequem gemacht. Es ist gemütlich, heimelig. Es ist dieses Gefühl des „Heimeligen“, der „Heimat“ dessen Sonnen- und Schattenseiten in Holilend genauer unter die Lupe genommen werden sollen.

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Photo: Peter Cohn

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Mucbook: „Shoot! Shoot! Shoot!“: Sixties-Ikonen zu Gast im Stadtmuseum

Die Sixties: es gibt wohl wenige Jahrzehnte, die mit einer so ungeheuren Nostalgie und Sehnsucht behaftet sind. Musikalische, artistische und modische Ikonen hat dieses Jahrzehnt viele vorgebracht, selbst wenn man als „Millenial“ eigentlich nur aus der Ferne schwärmen kann. Das Münchner Stadtmuseum präsentiert nun mit „Shoot! Shoot! Shoot!“ eine Auswahl von Fotografien aus der Schweizer Nicola Erni Collection, die uns geradewegs ins pulsierende Partyleben der New Yorker, Londoner und Pariser Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre entführt.

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Photo: David Bailey

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Mucbook: ALLIGATOR GOZAIMASU: Album-Release-Party des Künstlerkollektivs im Import Export

Vorsicht, bissig! Mit viel Humor und schier überbrodelnder Kreativität feiert das multi-kulti Künstlerkollektiv Alligator Gozaimasu im Import Export die Release-Party zum gleichnamigen Debut-Album. Die Kollaboratoren stammen aus Berlin, Südafrika, der Ukraine, aus Hawaii, England, Brasilien und Japan, sie sind Musiker*innen, Filmemacher*innen, Künstler*innen auf akustischer sowie visueller Ebene. Herzstück des Kollektivs ist allerdings die Münchner Künstler-Formation beißpony (Stephanie Müller und Laura Melis Theis), die schon seit 2006 mit ihren Performances die Stadt unsicher machen.

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Photo: Klaus Erich Dietl

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Mucbook: „Body Talk”: die Kammerspiele setzten sich für mehr Diversität im Stadttheater ein

Männlich. Weiß. Hetero. So sieht es aus, in den Münchner Stadttheatern. Die Kammerspiele scheinen davon nun genug zu haben, denn sie wollen sich stark machen für mehr Vielfalt auf und hinter der Bühne, und für die Sichtbarmachung von Minderheiten: Frauen, Queers, Dunkelhäutigen, all denjenigen, die sich den männlich-weiß-heterosexuellen Standards der Stadttheater-Szene nicht unterordnen, sondern ihre eigenen Geschichten erzählen wollen.

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Photo: Münchener Kammerspiele

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