Blog der Studiobühne: Interview: “Die Räuber” – Freiheit und Freundschaft

Unsere Autorin Caroline Giles interviewt Regisseurin Carlotta Huys.

Freiheit und Freundschaft: am 11./12./13. Mai fällt Schillers Räuberbande im Rationaltheater ein. Wir haben während den Proben mit Regisseurin Carlotta Huys über Kopfkino, Extremismus, ihre Liebe fürs Theater, und natürlich die Inszenierung von Schillers “Die Räuber” geplaudert.

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Photo: Jean-Marc Turmes

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Mucbook: Urban Fine Art: Kunstsammler präsentieren ihre Lieblingsstücke im MUCA

Im Herzen Münchens, gleich hinterm Marienplatz, der Frauenkirche und der Kaufingerstraße, befindet sich das vor kurzem neu eröffnete Museum of Urban und Contemporary Art, und doch fühlt man sich beim Betreten des Gebäudes fast so, als würde man die Schwelle zu einer anderen Stadt überschreiten. Es fällt schwer zu glauben, dass Deutschlands erstes Museum für urbane Kunst tatsächlich seine Türen in München geöffnet hat –  nicht etwa Berlin.

Vom 07.04. bis zum 26.06. werden in den großen, hellen Räumlichkeiten in der Hotterstrasse im Rahmen der Urban Fine Art Ausstellung ganz besondere Werke weltbekannter urbaner Künstler und Street-Artists zu sehen sein. Private Kunstsammler haben sich dazu bereit erklärt, ihre Schätze für die nächsten beiden Monate mit der Öffentlichkeit zu teilen – direkt von der Wohnzimmerwand ins MUCA, sozusagen. Banksy, Vhils, Invader, JR und viele weitere Meister ihres Werkes sind dabei mit von der Partie.

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Photo: Caroline Giles

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Mucbook: „Die Nashörner“ im Heppel & Ettlich Theater: Sind wir nicht alle ein bisschen Nashorn?

Es ist eigentlich ein ereignisloser Tag, als Behringer (Tom Ditz) seinen Freund Hans in der Bar einer Kleinstadt trifft. Ein wenig verkatert ist er und viel zu spät dran, aber ansonsten scheint alles so gewöhnlich wie immer. Bis, ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, ein Nashorn direkt vor dem Fenster, auf der Straße der behaglichen kleine Stadt, an ihnen vorbei galoppiert. Ein Skandal! So etwas geht doch nicht – Nashorn sein.

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Photo: Katrin Gombel

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Mucbook: “The Virgin Suicides”: Psychedelische Selbsterkenntnisse an den Kammerspielen

Es fällt schwer, beim Betreten der Kammer 1 nicht über die eigenen Füße zu stolpern – so sehr zieht das flimmernde, leuchtende, kunterbunte Bühnenbild die Blicke der staunenden (und zugegeben irritierten) Zuschauer auf sich. Auf den gemütlichen Sitzen angekommen, werden rundherum erst einmal die Smartphones gezückt – das Motiv eignet sich schließlich ganz hervorragend für Instagram. Ein Mosaik aus neon-beleuchteten, farbigen Flächen, Bildschirmen und mit Blumen bestückten Glaskästen nimmt fast die komplette Bühne ein.

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Photo: Judith Buss 2017

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Mucbook: Küsse und Bisse: Kleists „Penthesilea“ im Pepper Theater

Einmal rundherum, wie um eine Arena, sitzt das Publikum um die kleine Bühne des Pepper Theaters verteilt, keinen Meter vom Schauspiel entfernt. In dieser Arena ist bereits Schreckliches geschehen – und es wird noch Schrecklicheres geschehen. Mitten aus dem Publikum steht plötzlich eine junge Frau (Rebecca Thoß als „Meroe“) auf: „Wohlan“. Kommentarlos entkleidet sie sich, kniet sich vor den Wasser-Eimer in der Mitte der Bühne, und beginnt sich zu waschen – erst besonnen, ruhig, dann immer besessener. Sie versucht das abzuwaschen, was ihr angetan wurde: eine Vergewaltigung.

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Photo: Lisa Grinda

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Mucbook: Manifeste über Manifeste: Julian Rosefeldts Filminstallation „Manifesto“ in der Villa Stuck

Tanzend, fliegend, hypnotisierend gleiten die Feuer-Funken über die Leinwand. „I’m writing a manifesto, because I have nothing to say“ ertönt die Frauenstimme aus dem Lautsprecher über den Köpfen der Besucher. Die Flammen knistern, schön und beängstigend, während die zischende Zündschnur langsam zu Asche verfällt.

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Photo: Julian Rosefeldt und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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Mucbook: “Hamlet”: Blutbad in den Kammerspielen

Die aktuelle Produktion von “Hamlet” in den Kammerspielen beginnt wie sie endet: mit Blutvergießen – wortwörtlich. Kaum hat das Publikum Platz genommen, geht ein Raunen durch den Saal. “Das Stück soll ja ziemlich blutig sein – hoffentlich bekommen wir nicht zu viel davon ab!” lässt mich die Dame neben mir zwinkernd wissen.

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Photo: Thomas Aurin

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